Patek Philippe

24. Mai 2022

Wonder Watches

Wir stellen vier wunderschöne Armbanduhren von Patek Philippe für den Sommer vor. Darunter auch eine Neuinterpretation, die selbstbewusst auf die diesjährige Trendfarbe Grün setzt. Ein klares Statement für die Rückkehr zu Natürlichkeit, für Frische und Neuanfang.

Patek Philippe ist zweifellos eine der edelsten Marken im Uhrenuniversum. Ihre interessante Geschichte und technische Perfektion machen die Uhren von Patek Philippe bei Sammlern enorm beliebt. Gerade weil sie so exquisit und unverwüstlich gebaut sind, dass sie wirklich nie einem ganz allein gehören, vielmehr bei guter Pflege für Jahrhunderte in Besitz mancher Familie bleiben können. Uhrenliebhaber sind dementsprechend in aller Welt begeistert von der beispiellosen Handwerkskunst, die in den Zeitmessern der letzten Genfer Uhrmanufaktur in Familienbesitz steckt. So hat in den letzten Jahren auch eine jüngere Generation dieses das Nonplusultra der Luxusuhrenwelt für sich entdeckt. Als Statussymbole zieren die Uhren von Patek Philippe auch die Handgelenke vieler Persönlichkeiten aus Film, Musik und Sport. Allerdings haben solche Meisterwerke ihren Preis. Da die beliebtesten Modelle so immens begehrt sind, ist es vollkommen aussichtslos, einfach in eine Patek Philippe Boutique hinein zu schlendern und sie mit einem der Flaggschiff-Modelle wie der Aquanaut oder der Nautilus wieder zu verlassen.

Einer der wichtigsten Faktoren in der Preissetzung von Patek Philippe ist die Art und Weise der Herstellung. Während Rolex bei der Herstellung auf Maschinen setzt, werden bei Patek Philippe die meisten Zeitmesser komplett von Hand gefertigt. Aber es kommt nicht nur auf die Herstellungsmethode an. Die meisten Uhren der Manufaktur verfügen auch über fantastische Uhrwerke, die bei vielen Modellen durch den transparenten Gehäuseboden bewundert werden können. Jede einzelne Patek Philippe ist ein Kunstwerk, das sich durch technische Genialität, phänomenale Detailgenauigkeit und makellose Finissage auszeichnet. Unübertroffen perfekt polierte Gehäuse und wunderschön vollendete Uhrwerke erfordern umfangreiches handwerkliches Können, was sich in höheren Preisen niederschlägt. Darüber hinaus verwendet Patek Philippe in großem Umfang Edelmetalle, wobei Edelstahl nur für einige wenige Uhren genutzt wird. Um immer einzigartigere Kreationen zu schaffen, verbaut Patek Philippe auch in seinen Uhrwerken teure Materialien und steigert die Preise dadurch entsprechend. Die Art und Weise, wie Patek Philippe Uhren herstellt, erfordert längere Produktionszeiten. Dadurch hat der Hersteller weniger Lagerbestände als die meisten anderen Luxusmarken. Das macht auch die Uhren so exklusiv und darin liegt auch die Bezauberung durch die Marke begründet: Sie gibt den Kunden das Gefühl, dass sie etwas ganz Besonderes erwerben, das nur für sie und ihre Nachkommen bestimmt ist.

Patek Philippe
Patek Philippe

CHRONOGRAPH. EWIGER KALENDER (Referenz 5270)
Patek Philippe Nautilus stach bisher als eleganter Sportklassiker hervor, doch auch der 2011 lancierte Chronograph mit ewigem Kalender kann sich als Nachfolger sehen lassen. Unsere Neuinterpretation beinhaltet Platin, das wertvollste aller Metalle, aber auch am schwierigsten zu bearbeiten. Es veredelt das zeitlose Design des Gehäuses mit konkaver Lünette, elegant geschweiften Anstößen und Drückern, die an den Flanken satiniert und oben poliert sind. Das grün lackierte Zifferblatt mit schwarzem Verlauf erinnert an die Lackierungen schöner Automobile aus den 1960er-Jahren. Die aufgesetzten Indexe und die Dauphine-Zeiger aus Weißgold sind facettiert und heben sich gut lesbar ab. Die Anzeigen für den ewigen Kalender sind unvergleichlich harmonisch angeordnet. Das Zeigerdatum und die Mondphase bei 6 Uhr sowie ein Doppelfenster für Wochentag und Monat bei 12 Uhr werden durch zwei kleine, runde Fenster für die Tag- und Nachtanzeige und den Schaltjahrzyklus ergänzt. Der zentrale Chronographenzeiger aus Pfinodal zeichnet sich durch seine sandgestrahlte, rhodinierte, graue Finissierung aus. Getragen wird die Uhr an einem schwarz glänzenden Armband aus Alligatorleder mit grünen Nähten. Das Kaliber CH 29-535 PS Q – das erste Chronographenwerk mit ewigem Kalender, das vollständig von Patek Philippe entwickelt und hergestellt wurde – zeichnet sich durch seine traditionelle Architektur aus mit Handaufzug, Schaltrad und horizontaler Zahnradkupplung. Sechs Patente wurden für den innovativen Chronographen mit seinem außergewöhnlich flachen Kalendermechanismus (1,65 mm bei 182 Komponenten) angemeldet. Die neue Referenz 5270P-014 ersetzt die Referenz 5270P-001 und ergänzt die beiden Versionen in Gelb- und Roségold, die bereits Teil der Kollektion sind.


CHRONOGRAPH. (Referenz 5172G)
Eine neue Variante des Chronographen mit Handaufzug in Weißgold mit Roségold und opal-farbenem Zifferblatt ist das Kaliber CH 29-535 PS. Es ziert sowohl Damen- wie Herrenhandgelenke. Im Jahr 2019 präsentierte die Manufaktur das Gehäuse aus Weißgold mit runden, guillochierten Drückern, dreistufigen Anstößen und Saphirglas in Box-Form, kombiniert mit einem blauen Zifferblatt und Armband. Patek Philippe betont besonders den Vintage-Charakter durch ein roségold opal-farbenes Zifferblatt. Die Ablesbarkeit bei Tag und Nacht wird durch die aufgesetzten und anthrazitfarbenen, arabischen Ziffern und den spritzenförmigen Zeigern in Gold mit weißer Leuchtbeschichtung gewährleistet. Die schwarz bedruckte Tachymeterskala am Rand ermöglicht die Messung von Geschwindigkeiten. Auch hier begeistern wir uns für sechs patentierten Innovationen wie die optimierten Zahnprofile, eine bessere Einstellung der Getriebe-Durchdringung sowie selbstregulierende Nullstellhämmerchen, welche durch den transparenten Saphirglasboden zu bewundern sind. Die neue Referenz 5172G-010 in Weißgold wird an einem schokoladenbraun glänzenden Armband aus Alligatorleder mit einer Faltschließe aus Weißgold getragen.

DATUM. ZENTRALSEKUNDE (Referenz: 5226G)

Ein neues Calatrava-Modell im Vintage-Stil mit Clous-de-Paris-Dekor untermauert einmal mehr die Innovationslust und technische Kompetenz der Uhrmacher von Patek Philippe. Die neue Calatrava in Weißgold ist ein repräsentatives Beispiel für Patek Philippes Streben nach Perfektion in allen Bereichen der Uhrmacherkunst. Seit 1932 ist die Calatrava-Kollektion für die schlichten und runden Gehäuse bekannt und das berühmte Clous-de-Paris-Dekor ist ein unverkennbar ikonisches Motiv der Manufaktur selbst. Um dieses guillochierte Dekor auf dem gesamten Gehäuserand anzubringen, haben sich die Experten bei Patek eine besondere Gehäusekonstruktion ausgedacht, bei der die Armbandanstöße fest mit dem Boden verbunden sind. Das vom Vintage-Look inspirierte Ziffernblatt ist anthrazitfarben und mit einem Schwarz-Verlauf am Rand versehen worden. Die leicht körnige Textur erinnert dabei an die Gehäuse alter Fotoapparate. Es ist mit aufgesetzten Ziffern aus Weißgold mit beigefarbener Leuchtbeschichtung sowie einer diskreten Schienenskala versehen. Die Stunden und Minuten werden von spritzenartigen Zeigern aus Weißgold mit beigefarbener Leuchtbeschichtung angezeigt. Die Datumsanzeige erscheint in einem Fenster bei 3 Uhr, das in Beige auf schwarzem Grund gedruckt ist. Dieses neue Modell wird durch das Kaliber 26-330 S C mit automatischem Aufzug angetrieben, mit Anzeige von Stunden, Minuten, Zentralsekunde, Datumsfenster und Sekundenstopp.

WELTZEITUHR. RARE HANDCRAFT. (Referenz: 5231G)

Kurs auf Ozeanien und Südostasien in einer Version aus Weißgold mit Email-Cloisonné: Seit der geniale Uhrmachermeister Louis Cottier 1931 den Weltzeitmechanismus für Patek Philppe erfand, wurden die berühmten Weltzeituhren oft mit Karten aus Grand-Feu Cloisonné-Email verziert, die verschiedene Regionen der Welt darstellen. Die 2019 lancierte Referenz 5231J-001 aus Gelbgold setzte die ehrwürdige Tradition mit einem handwerklich anspruchsvollen Dekor fort, das Amerika, Europa und Afrika abbildet. Patek Philippe erweist nun den Uhrenfans in Südostasien und Ozeanien die Ehre, indem dieses Modell in der neuen Version in Weißgold diese Hemisphäre in Email in Cloisonné-Technik abbildet. Um Geografie und Kunsthandwerk aufs subtilste zu verbinden, zieht der Handwerker zunächst die filigranen Umrisse der Kontinente und Inseln mit einem dünnen Goldfaden nach. Anschließend füllt er die Trennwände mit verschiedenen Emailfarben, welche die Ozeane und Landmassen perfekt nachbilden. Dabei legt er die Emailplatte mehrmals bei hohen Temperaturen in den Ofen. Vier Goldplättchen heben die vier Himmelsrichtungen hervor. Die Ortszeit der bei 12 Uhr gewählten Zeitzone wird von einem kreisförmigen Stundenzeiger angezeigt, eine der traditionellen Formen bei den Weltzeituhren von Patek Philippe. Der Minutenzeiger ist einer Raute nachempfunden. Das erstaunlich flache Kaliber 240 HU mit Automatikaufzug und zwei drehenden Scheiben für die Städte zeigt auf einen Blick 24 Zeitzonen an. Dank eines 1999 patentierten Mechanismus kann der Träger durch einfaches Betätigen des Drückers bei 10 Uhr die gewünschte Zeitzone einstellen. Das Gehäuse aus Weißgold zeichnet sich durch eine schmale, polierte Lünette und flügelförmige Armbandanstöße aus, was typisch für die Weltzeituhren der 1940er- und 1950er-Jahre war. Dazu passt ein mattes, marineblaues Armband aus Alligatorleder, das Assoziationen an die Südsee weckt und mit einer Faltschließe aus Weißgold sicher am Handgelenk zu tragen ist.